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Neue Fotos Ruth Reinecke
Foto© Christine Fenzl

Mai 2012

Neue Fotos Ruth Reinecke

Die neuen Fotos von Ruth Reinecke sind ab sofort auf unserer Seite abrufbar!

Foto© Christine Fenzl
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Eleonore Weisgerber am 22.05.12 im Wintergarten
Foto© Jim Rakete/ Photoselection

Eleonore Weisgerber am 22.05.12 im Wintergarten

Am 22.05.12 um 20:00 Uhr ist Eleonore Weisgerber mit ihrem Programm "Aufstieg und Fall der Femme fatale" im Wintergarten zu sehen.

Foto© Jim Rakete/ Photoselection
Foto© Jim Rakete/ Photoselection

Die Lust, sich in den unterschiedlichsten Rollen zu versuchen, hat sie noch lange nicht verloren und so erarbeitete sie selbst ein Programm mit Liedern von Friedrich Hollaender, Franz Wedekind und anderen Komponisten bzw. Textern der 20er Jahre unter dem verheißungsvollen Titel "Aufstieg und Fall der Femme fatale".

"Singende Schauspieler bereiten meist Bauchschmerzen," schreibt die Berliner Morgenpost über ihren Liederabend, "doch Ausnahmen bestätigen die Regel".

Stilsicher schlüpft Eleonore Weisgerber gleich in mehrere weibliche Charaktere und verändert sich so vom scheinbar naiven Schulmädchen in jene Femme fatale, die ihre Rolle spielen muß. Nur nicht aus Liebe weinen..., ihre verraucht laszive Altstimme erinnert – sicher ohne Absicht – an die große Marlene Dietrich.

Das Rollenspiel nach Ohrwürmern wird musikalisch am Piano begleitet von Nikolai Orloff. (Quelle: wintergarten-berlin.de)

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Zwielicht - Vernissage einer Fotoausstellung von Geno Lechner
Foto© Jim Rakete/ Photoselection

Zwielicht - Vernissage einer Fotoausstellung von Geno Lechner

Die Schauspielerin Geno Lechner zeigt bisher unveröffentlichte Fotoarbeiten – der Großteil entstand in den neunziger Jahren. Momentaufnahmenvon intimer Dichte, Bilder, die von der Intensität des Augenblicks zeugen – Menschen in Selbstversunkenheit, die aus der sprachlosen Stille des Raumes aufleuchten, Bilder in denen Nähe und Distanz verschwimmen, sich in hell und dunkel auflösen, die den Betrachter in ihren Bann ziehen und den Blick in unerschlossene Räume freigeben.

In der Ausstellung werden u.a. Portraits von Anne Ratte-Polle, Hans-Michael Rehberg, Katrin Cardlige, Frédéric Schulz- Richard, Laura Tonke, Féodor Atkine und Birol Ünel zu sehen sein.

Foto© Geno Lechner 2012
Foto© Geno Lechner 2012

>> Wann:

Freitag | 04.05.12 | 19:00 Uhr | Eintritt frei

>> Wo:

IMAGO 1:1 im Aufbauhaus Prinzenstr.85/ Eingang D,10969 Berlin Kreuzberg

>> Öffnungszeiten:

Montag-Samstag 13:00-18:00 Uhr

>> Website

Foto© Geno Lechner 2012
Foto© Geno Lechner 2012

Die Ausstellung läuft bis zum 07.06.12!

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Kritiken "MURMEL, MURMEL" mit Anne Ratte-Polle & Wolfram Koch
Foto© Volksbühne Berlin

Kritiken "MURMEL, MURMEL" mit Anne Ratte-Polle & Wolfram Koch

Das Stück MURMEL MURMEL von Dieter Roth, Regie: Herbert Fritsch mit Anne Ratte-Polle und Wolfram Koch feierte Ende März Premiere an der Volksbühne Berlin!

>> Bilder zum Stück

Foto© Mathias Bothor/ Photoselection
Foto© Mathias Bothor/ Photoselection

>> nächste Vorstellungen: 20.05.12, 13.06.12, 27.06.12, 28.06.12

>> Pressestimmen:

Rhein Zeitung Online, 29.03.12:

"Aus dem erstmals in Deutschland gezeigten Ein-Wort-Stück 'Murmel Murmel' machten Regisseur Herbert Fritsch und sein Schauspielerensemble am Mittwochabend ganz große Performance-Kunst. Das Publikum feierte die Premiere in der Berliner Volksbühne mit begeistertem Applaus und zustimmendem 'Murmel Murmel'."

>> ganzen Artikel lesen

Deutschlandradio von Andrea Gerk, 28.03.12:

"Die elf hervorragend aufgelegten Schauspieler verkörperten ganz unterschiedliche, sehr prägnante Typen, die ein wenig an die alten Marthaler-Figuren erinnerten, leicht verrückte Durchschnittsmenschen, voller Ticks und Tricks. Was sie aus dem Wort Murmel herausholten, reiche vom monotonen Aufsagen bis zum chorischen Gesang. Es werde in allen Facetten gesungen: Mal wirke der Abend wie eine minimalistische Oper, mal wie große Show aus Las Vegas.

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Frankfurter Rundschau/ Berliner Zeitung von Ulrich Seidler, 30.03.12:

"Triumph in der Volksbühne. Dass das Ein-Wort-Stück über anderthalb Stunden kein bisschen langweilig werde, sondern im Gegenteil den Lebensmut auffrischt, den Kopf erhellt, das Herz rührt, glücklich und wohlgelaunt macht, ist ein waschechtes Theaterwunder, eine Wohltat der Leere, an der allerdings sehr hart und sehr genau gearbeitet wurde. Murmel werde gesungen, geflötet, gebrüllt, ausgespuckt, runtergeschluckt, skandiert, rezitiert, buchstabiert, getanzt, angesagt, zwischengerufen von einem Murmel-Mann mit Tourette-Syndrom. Seidlers einzige Sorge ist, wie man den Nichtdabeigewesenen verständlich machen soll, dass sie etwas Entscheidendes verpassen, wenn sie sich diesen Abend, an dem wirklich nichts anderes als 'Murmel' gesagt wird, entgehen lassen."

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Frankfurter Allgemeinen Zeitung von Irene Bazinger, 30.03.12

"Die Aufführung habe nichts zu sagen, das aber mit großartiger Virtuosität. Sie wolle nichts mitteilen, das gelinge ihr phantasievoll, irrwitzig und hinreißend schwungvoll. Blendend schöpften die fabelhaft harmonierenden Darsteller aus dem einzigen Wort "Murmel" einen überwältigend polymorphen Kontinent an Farben, Atmosphären, Klängen, an Ausdeutungen, Andeutungen, Bedeutungen. Ein dynamischer Bilderbogen der Leere, nur aus Posen und Gesten, Energien und Verläufen, dramatischen Konstellationen und hochdramatischen Entäußerungen. Diese Form sei wirklich sensationell-verrückt."

Deutschlandfunks von Eberhard Spreng, 29.03.12:

"Der Regisseur sei endlich in der Freiheit angekommen, das Publikum erlebt quasi pures Fritsch-Theater. Zu erleben seien mit präzisen Gesten skizzierte Karikaturen, die sich zu einer kleinen Gesellschaft zusammenfänden und zu einander ablösenden Gruppenbildern. Das Zauberwort Murmel Murmel werde zur Geheimlosung, mit der sich die Akteure untereinander und mit dem Zuschauer verständigen könnten [...] 

Foto© Jim Rakete/ Photoselection
Foto© Jim Rakete/ Photoselection

>> zum Stück

1974 bringt Dieter Roth im Eigenverlag Murmel heraus, ein 18 x 11.5 cm messendes Buch mit 176 Seiten auf gebräuntem Papier. Es handelt sich dabei um ein Bühnenstück. Es muss in den frühen 1980er Jahren gewesen sein, als Herbert Fritsch dieses Stück erstmals in den Händen hält und sich dafür begeistert. Bei einem seiner wenigen Vorsprechen an einem deutschen Theater (es muss in Stuttgart gewesen sein), spricht Fritsch dann erstmals Roth und wird engagiert. Fritsch verspricht Roth dann irgendwann – es muss im 20. Jahrhundert gewesen sein –, das Stück zu inszenieren. 2012 hält Fritsch sein Versprechen. Roth ist seit einiger Zeit tot – es müssen 14 Jahre sein. Es müssen 11 Schauspieler sein, sagt Herbert Fritsch. 11, sagt er, sei eine verrückte Zahl, die das Unfassbare, das man mit Händen nicht begreifen und mit Fingern nicht zählen kann, überschreibt. Er selbst wird dann der 12. sein ... und dann kommt ein 13. und ein 14. murmelt hinzu … (Quelle: Volksbühne Berlin)

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