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Foto© Charline Robichaud

Foto© Deutsche Filmakademie
"Halt auf Strecke" hatte bereits bei den Filmfestspielen in Cannes den Hauptpreis der renommierten Reihe "Un certain regard", den Bayerischen Filmpreis, den "Golden Tower"in Palić und den Preis der deutschen Filmkritik gewonnen.
"Einen Film wie 'Halt auf freier Strecke' zu produzieren, von dem man von Anfang an weiß, dass er eine Zumutung ist und die wenigsten Menschen ihn aushalten können, ist entweder leichtfertig oder besonders mutig und selbstbewusst"
"Der Zuschauer ist von ihrer beider Spiel erschüttert und zu Tränen gerührt." Peschel und Kühnert bedankten sich, dass sie "als Preußen" in Bayern ausgezeichnet wurden.

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Milan Peschel im Interview "Beim Sterben hilft der Film mir nicht. Aber beim Leben!" >> ganzen Artikel lesen
Ein Familienvater stirbt am Hirntumor. "Halt auf freier Strecke" erzählt, wie so ein Lebensende aussieht – ungeschönt und ohne versöhnliche Sinnstiftung. Mit seinem überwältigenden Film untermauert Andreas Dresenseinen Rang als Porträtist der alltäglichen Wirklichkeit. >> ganzen Artikel lesen
"Es gibt zig Gründe, sich diesen Film zu ersparen, aber zwei Gründe, ihn sich anzuschauen: "Halt auf freier Strecke" ist einfach grandios; und es könnte sein, dass er seine Zuschauer zu stärkeren Menschen macht." >> ganzen Artikel lesen
"Eine Geschichte, so echt, wie man es von Andreas Dresen gewohnt ist – so faszinierend, dass man jedem nur wünschen kann, diesen Film zu riskieren." >> ganzen Artikel lesen
"Eine emotionale Wucht, wie man sie lange nicht im Kino erlebt hat ... Milan Peschel erweist sich hier in der Rolle des Gefangenen einer tödlichen Krankheit als einer der intensivsten und mutigsten Darsteller seiner Generation." >> ganzen Artikel lesen
"Andreas Dresens bisher bester Film" >> ganzen Artikel lesen
Der einzige deutsche Wettbewerbsfilm rührt das Cannes-Publikum zu Tränen [...] Dresen entscheidet sich, einen echten Berliner Klinikarzt eine echte Diagnose geben zu lassen, in seinem echten Arbeitszimmer, so wie der Mann es jede Woche mehrmals tut. Auch der banale Anruf wegen einer Operationsraumbelegung, der störend dazwischenkommt, stand in keinem Drehbuch. Er gehört zum Betrieb des Krankenhauses. [...] Ein nicht operierbarer Gehirntumor raubt Frank (Milan Peschel) erst das Gedächtnis, dann die Orientierung, dann die Kontrolle über die Körperfunktionen, schließlich das Sprachvermögen. Er stirbt daheim - in einem neuen, eindrucksvoll hässlichen Reihenhaus am Stadtrand Berlins. Und Milan Peschel sieht aus wie ein aus dem Nest gefallenes Vogelküken, das unersättlich den Schnabel nach Liebe aufsperrt. >> ganzen Artikel lesen
Andreas Dresen greift ein aktuelles und unbequemes Thema auf: den Umgang mit dem Tod. Was tun, wenn die Zeit knapp bemessen ist? Warum ich? Diese Frage stellt sich Milan Peschel als Krebskranker, der plötzlich Endlichkeit spürt, Abschied nimmt von Frau und Kindern, Eltern, Freunden und der einstigen Geliebten und sich verdammt allein fühlt. Zwischen Distanz und Nähe umkreist Dresen seinen Protaginisten schmerzhaft realistisch und entlässt den Zuschauer dennoch nicht in die Trostlosigkeit.

Foto© Pandora
Frank (Milan Peschel) und Simone haben sich einen Traum erfüllt und leben mit ihren beiden Kindern in einem Reihenhäuschen am Stadtrand. Sie sind ein glückliches Paar, bis zu dem Tag, an dem bei Frank ein inoperabler Hirntumor diagnostiziert wird. Die Familie ist plötzlich mit dem Sterben konfrontiert.
"Halt auf freier Strecke" ist eine Geschichte der Extreme, die aus alltäglichen Vorgängen erwachsen, eine Geschichte, die im Tod das Leben feiert. (Quelle: Pandorafilm)

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"Die Ordensträgerinnen und Ordensträger haben Herausragendes geleistet und mit ihrem Einsatz und Engagement Spuren hinterlassen. Sie haben Leistungen erbracht, die mit ihnen persönlich verbunden sind, auf die sie stolz sein können und für die ihnen die Allgemeinheit dankbar ist [...] Mit ihrem Wirken, ihrer Persönlichkeit und ihrer Lebensgeschichte sind sie für viele Menschen zu Vorbildern geworden." (Quelle: hfbk-hamburg.de)
Die Zahl der Ordensträger ist auf insgesamt 1.000 lebende Personen begrenzt.
Herzstück des Theatertreffens sind die zehn "bemerkenswertesten Inszenierungen", die in jedem Jahr von einer unabhängigen Kritikerjury aus rund 430 Aufführungen der Saison ausgewählt werden, dazu gehört:

Foto© Thomas Aurin
Schon vorher stand fest, dass am Mittwochabend die lustigste Berliner Theaterpremiere seit langer, langer Zeit hingebrettert werden würde. Die einzigartig krächzende Schauspielerin Sophie Rois und der phänomenal zappelige Schauspieler Wolfram Koch sollten ein Ehepaar spielen! In einem fast hundert Jahre alten Schwank, dessen Verwechslungs- und Verwicklungsstory um notgeile Ehemänner, sittenstrenge Gattinnen und ein paar trottelig verliebte junge Leute praktisch eins zu eins erzählt werden sollte - garantiert ohne Diskurseinschübe und Besserwisserkommentare! Und dann hatte auch noch Herbert Fritsch inszeniert, der Mann, den gerade sehr viele Schauspielfachleute als Heilsbringer feiern, weil er dem deutschen Theater die Lust an Slapstick und Klamauk zurückgebracht hat! Was bitte sollte da noch schiefgehen? Logisch, eben gerade nichts. Tatsächlich haben die Zuschauer dann ausdauernd gequietscht, gewiehert und gekichert in der Berliner Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz. [...]
Sophie Rois trägt wie alle Frauen auf der Bühne eine hochgetürmte Marie-Antoinette-Perücke und schreit so kehlig, dass einem das Blut in den Adern gefriert. Wolfram Koch hat viel Rouge auf den Wangen und eine grau gescheitelte Haarmütze auf dem Schädel und torkelt wie Käpten Jack Sparrow im "Fluch der Karibik" [...]
[...] Am Ende riesiger Beifall - Der König der Clowns in diesem Familien-Zirkus ist Wolfram Koch. Er traut sich zappelnd und tänzelnd zu den blödsinnigsten Stürzen. Und auf besagtem Trampolin vollzieht er die verrücktesten Luftsprünge. Der Mann ist zum Schreien komisch. [...] Am Ende riesiger Beifall für diesen artistisch-komödiantischen Klamauk. Und Fritsch selbst fliegt am langen Seil wie ein Maikäfer in den Applaus.
"Die spanische Fliege" – An der Berliner Volksbühne legt Herbert Fritsch den Boulevardklassiker flach.
[...] Eben
dieser Teppich des bürgerlichen Salons aber – sozusagen der
sozialkritische Minimalkern des Stücks – bildet, ins Gigantische
vergrößert, das genial einfach ersonnene Bühnenbild der Inszenierung:
Die riesigen Wellen, in denen der Teppich in der Tiefe der Bühne
ausläuft, formen sich zur Berg- und Talbahn, die den Slapstick geradezu
herausfordert. Zumal in einer Falte ein Trampolin verborgen ist, welches
die Schwerkraft der Bühne gewissermaßen aufzuheben scheint.
Auf dieser Spielwiese also tollen, dotzen und hüpfen sie heran, die aberwitzigen Spieler des Abends. Wolfram Koch
etwa, der den Mostrichfabrikanten Klinke gibt: Die ständige Angst vor
der Entdeckung seines Fehltritts übersetzt Koch in so enervierende wie
hochnotkomische Dauerbewegungen. Wie Grobi aus der Sesamstraße hechelt
er auf und ab und hin und her, und sein bei Arnold und Bach bis zum
Überdruss wiederholter Ausruf "Ich leg' mich lang" wird natürlich
wörtlich genommen und – vom Trampolin noch beschleunigt – für virtuose
Falletüden genutzt.
Wann hat die Volksbühne zuletzt so gekocht? Herbert Fritsch, lange Schauspieler am Haus, inzwischen gefeierter Regisseur, musste kommen, damit das passieren konnte. Und zwar mit einem Stück, das am Kudamm alle lieben: "Die spanische Fliege" von Franz Arnold und Ernst Bach. Am Rosa-Luxemburg-Platz war man sich lange zu schade für Boulevard. Jetzt brüllt das Publikum, wenn Wolfram Koch als Mostrichhändler Klinke die ärgsten Verrenkungen macht. Für diese Verwechslungskomödie hat Fritsch keine Übertreibung ausgelassen. Mit größtem Erfolg: Ein Trampolin steht auf der Bühne, und es scheint, als sei es direkt an die Zwerchfelle der Zuschauer angeschlossen. Man hätte es nicht erwartet, aber das beste Volkstheater der Stadt läuft jetzt in der Volksbühne!
DER PENNER IST JETZT SCHON WIEDER WOANDERS & ERNTE (Regie: Regie: Ekat Cordes) von Juri Sternburg mit Aenne Schwarz.

Foto© Thomas Aurin/ MGT

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