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Maren Kroymann & Band: vom 26.01.-08.02.12 in der "Bar jeder Vernunft"
Foto© Jim Rakete/ Photoselection

January 2012

Maren Kroymann & Band: vom 26.01.-08.02.12 in der "Bar jeder Vernunft"

Maren Kroymann & Band spielen vom 26.01.-08.02.12 in der "Bar jeder Vernunft". In ihrem Programm "In My Sixties" widmet sich Maren Kroymann mit ihrer Band der Musik der 60er Jahre.

Foto© Milena Schlösser
Foto© Milena Schlösser

>> Publikumsstimmen zur Premiere

>> Maren Kroymann im Gespräch in "Vis à vis" vom rbb, 26.09.11

>> Bar jeder Vernunft

>> Maren Kroymann im SWR, Sendung 17.01.12

Mit Anfang 60 feiert Maren Kroymann deshalb ihr ganz persönliches Jubiläum: 50 Jahre Pubertät!

Wer bei dem Titel "In My Sixties" eine wehmütig-desillusionierte Lebens-Rückschau erwartet, ist bei Maren Kroymann an der falschen Adresse. Anlässlich ihres nahenden persönlichen Jubiläums "50 Jahre Pubertät", widmet sich Maren Kroymann mit ihrer Band der Musik der 60er Jahre. Songs, die unerhörte Gefühle auslösten: erstes sexuelles Begehren, Wunsch nach Hingabe, nach Leichtigkeit und Freiheit. Lieder, die ein Leben ausmalten, das so viel bunter, wilder und schöner war, als das der prüden Eltern-Generation.
Begleitet wird sie von der fabelhaften Jo-Roloff-Band. (Quelle: Tipi am Kanzleramt)

>> Die Presse schreibt:

"Es gibt keine schönere Art, die eigene Sozialisation im Musikbereich zu reflektieren, als die scharfsinnige wie professionelle Show der Fernsehdiva Kroymann zu genießen. Ein absolutes Highlight!" (Frankfurter Rundschau)

Foto© Milena Schlösser
Foto© Milena Schlösser

>> Maren Kroymann sagt: 

"Es macht mir ungeheuren Spaß, mich durch die musikalischen Edelsteine der 60er Jahre zu graben (auch die falschen, macht nix, die können ja besonders schön glitzern), aber auch durch das ideologische Geröll - manchmal in ein- und demselben Lied. Vor allem die wunderbare Dusty Springfeld hat’s mir angetan, mit dieser kraftvollen Stimme, die eine weibliche Stärke zum Ausdruck brachte, die es bis dato noch nicht gab, und die sich so in der Gesellschaft gerade erst ankündigte.

Mein wichtiger und wunderbarer Partner für diese Show ist wieder Johannes Roloff - den viele als musikalischen Leiter der Geschwister Pfister kennen - mit seiner - und meiner! - Band."

Ab dem 02.02.12 im Kino: "Die Summe meiner einzelnen Teile" mit Eleonore Weisgerber

Ab dem 02.02.12 im Kino: "Die Summe meiner einzelnen Teile" mit Eleonore Weisgerber

"Die Summe meiner einzelnen Teile" (Regie: Hans Weingartner) war ein triumphaler Erfolg im Rahmen des 10. Festival des deutschen Films in Moskau und wurde am 16.10.11 beim 55. BFI London Filmfestival stürmisch gefeiert. (Quelle: summemeinerteile.de)

Der Film (Verleih: Wild Bunch Germany) eröffnete am 16.01.12 das Filmfestival Max Ophüls Preis in Saarbrücken.

>> Trailer & Website zum Film

Foto© Jim Rakete/ Photoselection
Foto© Jim Rakete/ Photoselection

Der Film läuft am 10.02.2012 um 17:30 Uhr im Cinemaxx 1 am Potsdamer Platz im Rahmen der diesjährigen Berlinale in der Reihe German Cinema.

>> Inhalt

Martins einzige Sicherheit sind die Zahlen. Vor nicht allzu langer Zeit war er ein genialer Mathematiker auf Karrierekurs in einem großen Unternehmen, verdiente gut, hatte eine Freundin. Ein geordnetes Leben. Er arbeitete bis zur Erschöpfung - bis er zusammenbrach und die Welt in tausend Einzelteile zerfiel.

Nach der Entlassung aus der Psychiatrie verliert Martin seine Stelle, holt seine Sachen von der Exfreundin ab und isoliert sich. Er fühlt sich verfolgt und es fällt ihm immer schwerer, die Wirklichkeit mit seinen Zahlen zu bändigen. Jenseits der Zahlenkolonnen, am Rande der Stadt trifft er auf einen geheimnisvollen Jungen, der nur russisch spricht. Gemeinsam flüchten sie in den Wald. Fern von den Zwängen des Alltags beginnen sie ein neues Leben, bauen eine Hütte, werden Freunde. Sie streifen durch den Wald, über Wiesen und an Seeufer, erleben die in Millionen Farben glitzernde Wildnis. Doch es ist nur eine Frage der Zeit, bis man Martin auch dort finden wird...(Quelle: summemeinerteile.de)

"Die Summe meiner einzelnen Teile" berührt auf einer sehr tiefen emotionalen Ebene. Er wirft Fragen auf, von denen sich sehr viele Menschen in modernen Gesellschaften direkt angesprochen fühlen. Denn jedem von uns könnte passieren, was der Hauptfigur Martin Blunt im Film passiert. Wir sind uns alle unserer psychischen Gesundheit viel zu sicher. Eine Depression oder ein Burn-Out nimmt man selbst meist erst als letztes wahr. Unser Selbst ist ein äußerst fragiles Gebilde, das sich permanent vorlügt, superstabil zu sein. Dabei reicht schon ein kleines Trauma, ein wenig Fieber, ein paar Tage Isolation, und das Ich zerspringt. In meinem Film geht es um elementare Fragen, die Grundlagen der Psyche, der Wahrnehmung, des Menschseins, und so soll auch die Bildsprache sein. Erde, im letzten Akt ein wenig Feuer und schließlich im Schlußbild: Luft. Freiheit... (Hans Weingartner)

>> Pressestimmen:

Süddeutsche Zeitung:

"Ein Drang ins Weite durchzieht diesen Film, archaisch, naiv, revolutionär, in dem mehr der Geist der Sechziger steckt als bei den richtigen 68ern."

Der Spiegel

"Ein berührendes Psychodrama."

Die Welt

"Hans Weingartner ist einer der wenigen Filmemacher, die sich von der Realität ihre Utopien noch nicht austreiben ließen."

Berliner Zeitung

"Berührend und zart ist diese gefährdete Gemeinschaft, voller Wärme und Gespür für deren Zerbrechlichkeit. [...] Dieser Film ist wichtig für uns alle."

Badische Zeitung

Brilliant. [...] Man verlässt das Kino im Bewusstsein, einen starken Film gesehen zu haben – mit zwei großartigen Hauptdarstellern.

Aktuell im Kino: "Tage, die bleiben" (Regie: Pia Strietmann) mit Lena Stolze

Aktuell im Kino: "Tage, die bleiben" (Regie: Pia Strietmann) mit Lena Stolze

>> Website & Trailer zum Film

Am 26.01.12 startete Pia Strietmanns Film "Tage, die bleiben" mit Lena Stolze in den Kinos.

Foto© Christine Fenzl
Foto© Christine Fenzl

>> Kurzinhalt:

Bei einem Autounfall verliert Christian Dewenter plötzlich seine Ehefrau Andrea (Lena Stolze). Zum ersten Mal sind der untreue Ehemann, sein entfremdeter Sohn und seine pubertierende Tochter gezwungen, gemeinsam als Familie zu handeln. Während jeder für sich mit seinen eigenen Gefühlen kämpft, schaffen sie es nicht, gemeinsam ihre Trauer zuzulassen. Und dann stellen sich der Familie auch noch ganz andere Herausforderungen: welcher Sarg ist der richtige? Wer besorgt die Briefmarken für die Trauerkarten? Und wie versteckt man seine Lebenslügen, wenn plötzlich alles an die Oberfläche getrieben wird? (Quelle: tagediebleiben.de)

>> Pressestimmen:

  • Berliner Morgenpost

"Liebevoll, präzise und mit einem stilsicheren Gespür für tragisch-komische Momente erzählt der Film die spannende Zeit zwischen Tod und Beerdigung in einer Familie."

  • Süddeutsche Zeitung

"Mit viel Zärtlichkeit und Menschenkenntnis inszeniert."

  • TAZ

"Wie Bundschuh zwischen sperriger Teenager-Schroffheit und fragiler Verlorenheit changiert, das ist wirklich sehenswert."

  • Kino-Zeit.de

"Die Stärke von TAGE DIE BLEIBEN liegt in der sensiblen und realistischen Entfaltung eines Beziehungsgeflechts, das sich durch kleine Erfahrungen entscheidend verändert. Der Film besticht durchgenaue Beobachtung von Wechselwirkungen und Widersprüchen. Pia Strietmann schickt ihre Figuren auf den Abgrenzungstrip und erkundet dadurch, was die Familie noch zusammenhält."

  • Cinema

"Der bis in die Nebenrollen großartig besetzte Film (Michael Kranz als Bestatter) kommt seinen Figuren auf ganz unsentimentale Weise unheimlich nah. FAZIT:  Ein unkonventioneller Film mit berührenden Momenten, die bleiben."

  • Le Devoir, Montréal/ Kanada

"Ein komplexer und faszinierender Film über ein mutiges Thema."

  • Jury Max Ophüls Preis 2011

"In seiner spröden, sparsamen Filmsprache entwickelt TAGE DIE BLEIBEN eine enorme emotionale Dichte. Schauspieler und Buch überzeugen ebenso wie die tiefe menschliche Haltung."

  • sr online.de

" 'Tage, die bleiben' ist ein intelligent erzähltes Dramaüber das Verhältnis zur Trauer nach dem Tod eines geliebten Menschen. Ohne Kitsch oder Melodramatik werden Charaktere gezeigt, deren Unfähigkeit zur gemeinsamen, inneren Aufarbeitung des Todesfalls dazu führt, dass sich ihre eigenen Probleme noch verstärken. TAGE DIE BLEIBEN ist alles in allem ein Film über das Trauern, bei dem die Zuschauer den Kinosaal gewiss nicht trauernd verlassen werden."

  • Süddeutsche Zeitung

"Strietmann bedient sich in ihrem Drama über eine Familie, die den Tod der Mutter zu verarbeiten sucht, des Grotesken und Humoresken. Mit viel Zärtlichkeit und Menschenkenntnis inszeniert die Regisseurin die Wiederannäherung der zerbrochenen Familie..."

Aktuell im Kino: "Das System - Alles verstehen heißt alles verzeihen" mit Bernhard Schütz

Aktuell im Kino: "Das System - Alles verstehen heißt alles verzeihen" mit Bernhard Schütz

"Das System–Alles verstehen heißt alles verzeihen" mit Bernhard Schütz gewann beim Filmkunstfest in Mecklenburg-Vorpommern 2011 den CineStar Preis, wurde beim Filmfestival achtung berlin – new berlin film award (13.-20.04.11) in der Kategorie Spielfilme gezeigt und war beim Max Ophüls Preis 2011 im Wettbewerb Langfilm nominiert!

>> Website zum Film

Foto© Filmlichter (Barnsteiner)
Foto© Filmlichter (Barnsteiner)

Bernhard Schütz ist beim Deutschen Filmpreis 2012 für die "Männliche Nebenrolle" in "Das System" nominiert.

>> Inhalt

Mike ist 20 Jahre alt, attraktiv, intelligent und ein Einzelgänger. Nur mit seinem besten Freund Dustin teilt er seine Gedanken und eine Wohnung in einer Rostocker Plattenbausiedlung. Dort, auf dem Dach mit Blick zum Meer, rauchen sie Joints und sortieren ihre Hehlerware. Mike denkt nicht über den nächsten Tag hinaus und lebt im Hier und Jetzt. Doch alles ändert sich, als er bei einem Einbruch von Konrad Böhm (Bernhard Schütz) ertappt wird. Der charismatische Geschäftsmann führt Mike in eine Parallelwelt internationaler Lobbyisten und ehemaliger DDR-Geheimdienstler ein, die ihre alten Kontakte inzwischen gewinnbringend in der freien Marktwirtschaft einsetzen. Mike verstrickt sich immer tiefer in dieses Netzwerk der Angst, getrieben von der Hoffnung, die Wahrheit über den Tod seines Vaters zu erfahren. (Quelle: achtungberlin.de)

>> Trailer

>> Pressestimmen:

  • FAZ von Dietmar Dath, 12.01.12:

"Kein falscher Ton, keine unaufrichtig manipulative Szene befleckt den schlanken, rhythmisch perfekten Film. Abendkühle, Morgenleuchten: Knapps Farben, oft wundersam blass wie von langer Schlaflosigkeit, sagen, dass diese Welt geblutet hat und dass ihr schwindlig ist. Sie würde sich gern ausruhen. Vorher aber muss erzählt werden, wie es war, hier zu leben. Das schuldet filmische Kunst, die solche Welten zeigen kann, den Menschen. [...]"

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  • Spiegel online Kultur von Jörg Schöning, 11.01.12:

"Eben noch Stasi, jetzt schon Gazprom-Unterhändler: In seinem Spielfilmdebüt kombiniert Doku-Regisseur Marc Bauder ein Nachwende-Familiendrama mit dubiosen Seilschaften beim Bau der Ostsee-Pipeline. Drehscheibe der Machenschaften ist das schillernde Luxushotel Neptun. [...]"

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  • Süddeutsche.de Kultur von Fritz Göttler, 12.01.12:

"Wenn 'das System' noch funktioniert: Der gleichnamige Politthriller taucht in die Welt von früheren DDR-Geheimdienstlern und Lobbyisten ein, die ihre alten Kontakte gewinnbringend in der Marktwirtschaft einsetzen [...]"

>> ZOOM - die Kinopremiere Trailer "Der Vater, mein Spitzel"

  • Negativ Film von Christian Alt, 25.06.11:

"Das Großartige an Bauders Film ist, dass er zeigt, wie sehr die deutsch-deutsche Geschichte noch immer Gegenwart ist. [...]"

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  • Kinozeit.de von Peter Gutting:

"Das System – Alles verstehen heißt alles verzeihen" ist der gelungene Versuch, einen "schweren" Stoff unterhaltsam zu verpacken ...

Die Macht und ihr Preis

Wie macht man das Geschäft seines Lebens? Ganz einfach: Man kontaktiert die richtigen Freunde in den richtigen Positionen, räumt ein paar Konkurrenten aus dem Weg und wirft alle Skrupel über Bord. Nur ein Klischee? Wohl kaum, wenn sogar ein Ex-Bundeskanzler wenige Monate nach seiner Abwahl sein Geld mit einer gigantischen Gas-Pipeline verdient, für deren Bau er sich in seinem Amt vehement ins Zeug gelegt hatte. Aber es sind weniger die Seitenhiebe auf aktuelle und DDR-historische Machenschaften, die Marc Bauders Politkrimi "Das System – Alles verstehen heißt alles verzeihen" so sehenswert machen. Es ist vor allem die Auseinandersetzung mit einem universellen Thema: Wie funktioniert Macht und wie verführt sie die Menschen?

In ihrem Spielfilmdebüt verweben Regisseur Marc Bauder und seine Drehbuchautorinnen Dörte Franke und Khyana el Bitar mühelos das Politische mit dem Privaten, das System mit der Familie.
Irgendwie spielt Böhm (Bernhard Schütz), einer der mächtigsten und zwielichtigsten Männer der Stadt, für Mike eine Art Ersatzvater. Er glaubt, das sei er Rolf schuldig, dem wirklichen Vater von Mike, der vor vielen Jahren unter ungeklärten Umständen ums Leben kam. Aber Mikes Mutter Elke  ist von dem plötzlichen Geschäftssinn ihres Sohnes gar nicht begeistert. Sie warnt ihn vor dem aalglatten Machtmenschen Böhm. Das Verwirrende ist nur: Elke stand Böhm zu DDR-Zeiten viel näher als sie heute zugibt.

  • Kölner Stadt-Anzeiger von Rüdiger Suchsland, 23.01.11:

Bauders "Das System" ist ein packender Wirtschaftsthriller, der mit viel dokumentarischem Gehalt um den Bau der Pipelines für russisches Gas für Westeuropa kreist - Ähnlichkeiten mit tatsächlichen Verhältnissen sind in diesem hervorragenden Film alles andere als zufällig. Auch um alte Stasi-Seilschaften und die Rache des Ostens am Westen geht es - und allein schon der glänzende Auftritt von Bernhard Schütz als Ex-Ost-Agent, der es zum smarten West- Manager gebracht hat, der mit allen legalen und illegalen Mitteln "akquiriert", hätte unbedingt einen Preis verdient gehabt.

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