
Foto© Katja Kuhl
am Staatstheater Mainz, Intendanz: Matthias Fontheim, in:

Neues Deutschland, 15.08.11:
"Bibiana Beglau ist Ursula, die Mutter-Schwester, immer fremd auf dem Hof, später Partisanin. Von Anfang an abgekehrt von allen, so ärmlich in ihrer zu kurzen Strickjacke. Diese Schauspielerin ist ein überwältigendes Darstellungstier. Von einer bannstarken Kraft der schaufelnden Hände, der hervortretenden Adern, des archaisch brachialen Schwungs. Sie lässt an die federnde, dann stählerne, auf jeden Fall manische Gezirkeltheit eines Ekkehard Schall denken – aber mit einem einzigen Heben des Kopfes oder eines tieferen, bebenden Atemholens leuchtet das Mädchen auf."
Die Zeit, 15.08.11: “
Am tollsten aber Bibiana Beglau als außenseiterische Tante Ursula: starr, rau und doch als Partisanin, am Ende von den eigenen Leuten (und Gregor) verraten, zu Tode gefoltert, die widersprüchlich humanste.”
Süddeutsche Zeitung von Christopher Schmidt, 16.08.11:
"Peter Handtke hat mit Immer noch Sturm sein wichtigstes Stück geschrieben - bei den Salzburger Festspielen wurde es triumphal uraufgeführt"[...] Das Beglückende der Salzburger Uraufführung durch Dimiter Gotscheff liege darin, "dass sie sich auf die offene, vielstimmige Struktur des Stücks einlässt. Anstatt den Text herunterzubrechen auf einen griffigen szenischen Realismus mit magischen Schaumkronen, hält sie das Spiel spannungsvoll in der Schwebe von Nähe und Ferne, Einfühlung und Kommentar, bei dem ihm allein aus der Sprache Dringlichkeit zuwächst." [...] Bibiana Beglau ist die in Selbsthass verkrallte Rabenschwester Ursula [...] Virtuose Sprachkünstler sind sie alle im Handke-Ensemble des koproduzierenden Hamburger Thalia Theaters [...] Die Spieler nehmen sich zurück und geben doch alles, damit Gotscheffs Inszenierung nicht in Formalismus einfriert, sondern immer wieder ausbricht in heißen Feuerstößen der Expressivität. [...]
Hamburger Abendblatt von Anna Ringle-Brändli, 13.08.11:
[...] begeisterten Publikumsreaktionen [...] "Handkes Stück ist textgewaltig – das unterstreicht auch Gotscheff mit seiner Inszenierung." Katrin Bracks Bühnenbild sei "schlicht" und fungiere als "Projektionsebene". "Im Vordergrund stehen die Gedankenwelten der Figuren.
Salzburger Nachrichten von Bernhard Flieher, 13.08.11:
"Es war ein Abend voller Sinnlichkeit im Umgang mit Sprache. Und es war ein wichtiger Abend wegen des Umgangs mit einem Thema, dass nur in Kärnten spielt, dass in seiner Wirkung als Stück über Widerstand, über die Verlierer der Geschichte von durchaus universeller Geltung ist." [...] Gotscheffs Inszenierung "lässt dem Wort viel Platz", die "Sparsamkeit der Mittel ermöglicht totale Konzentration auf den Text und dessen Sound". Aus dem überzeugenden Ensemble ragten der Protagonist und seiner Alter ego heraus: "Den lautesten Jubel gab's am Ende für die beiden Ichs.
ORF von Gerald Heidegger, 13.08.11:
[...] Als "Glücksfall" eingestuft wird das Bühnenbild von Katrin Brack, "die mit ihrer vor allem von der Lichtführung im dunklen Raum getragenen Umsetzung allen Naturalisierungs-, aber auch Multimedialisierungsversuchen widersteht." Das rieselnde Laub forme den Kreis, in den der Erzähler seine Angehörigen rufe, und besitze auch eine melodische Dimension: "Es stützt den Rhythmus des Handke'schen Texts und landet das gesprochene Wort mitunter sanft im Raum."
"Immer noch Sturm" feierte am 12.08.11 Premiere bei den Salzburger Festspielen.

Foto© Jim Rakete/ Photoselection
an der Schaubühne Berlin, Intendanz: Thomas Ostermeier, in:
am Schauspielhaus Düsseldorf, Intendanz: Staffan Valdemar Holm, in:

Foto© Joachim Gern/ Photoselection
an der Vagantenbühne Berlin, Intendanz: Rainer Behrend, in:

Foto© Jim Rakete/ Photoselection
Britta Hammelstein wechselte in der Spielzeit 2011/ 2012 ans Residenztheater München.
am Residenztheater in München, Intendanz: Martin Kušej, in:

Foto© Jim Rakete/ Photoselection
Markus Hering wechselte in der Spielzeit 2011/ 2012 ans Residenztheater München.
am Residenztheater in München, Intendanz: Martin Kušej, in:

Foto© Jim Rakete/ Photoselection
an der Volksbühne Berlin, Intendanz: Frank Castorf, in:
am Deutschen Theater Berlin, Intendanz: Ulrich Khuon, in:

Foto© Joachim Gern/ Photoselection
an der Volksbühne Berlin, Intendanz: Frank Castorf, in:

Foto© Jim Rakete/ Photoselection
am Maxim Gorki Theater Berlin, Intendanz: Armin Petras, in:

Foto© Jim Rakete/ Photoselection
am Theater Basel, Intendanz: Georges Delnon, in:

Foto© Jim Rakete/ Photoselection
am Maxim Gorki Theater Berlin, Intendanz: Armin Petras, mit:
am Schauspiel Hannover, Intendanz: Lars-Ole Walburg, mit:
am Burgtheater Wien, Intendanz: Matthias Hartmann, in:

Foto© Reinhard Werner/ Burgtheater
Oscar Wildes Bestechungs- und Erpressungsgeschichte spielt im Hause des Unterstaatssekretärs Robert Chiltern in London. Dort bekommt man Besuch aus Wien von Mrs. Chevely (Caroline Peters), die jahrelang in politischen Geschäften in Österreich unterwegs war. Der Hyper-Alpenkanal soll von England aus mitfinanziert werden, und dazu braucht man den gutaussehenden und gewieften Politiker Chiltern, einen Mann, der leidenschaftliches Machtstreben mit sozialer Verantwortung und privater Sehnsucht nach Liebe verbindet. (Quelle: Burgtheater Wien)

Foto© Reinhard Werner/ Burgtheater
"Barbara Frey gibt den phantastischen Schauspielern alle Slapstick-Freiheiten [... ] und es habe etwas unglaublich Erheiterndes, sie auf dem Eisfeld des höheren Blödsinns fröhlich herumschlittern zu sehen."
Die Inszenierung sei "eine runde Sache" [... ].

Foto© Reinhard Werner/ Burgtheater
am Schauspielhaus Köln, Intendanz: Karin Beier, in:

Foto© Rosa Merk
am Hessischen Staatstheater Wiesbaden, Intendanz: Dr. Manfred Beilharz, in:

Foto© Jim Rakete/ Photoselection
am Maxim Gorki Theater Berlin, Intendanz: Armin Petras, in:

Foto© Gerald von Forris

Foto© Jim Rakete/ Photoselection
am Maxim Gorki Theater Berlin, Intendanz: Armin Petras, in:

Foto© Jim Rakete/ Photoselection
an der Schaubühne Berlin, Intendanz: Thomas Ostermeier, in:

Foto© Jim Rakete/ Photoselection
am Schauspielhaus Bochum, Intendanz: Anselm Weber, in:

Foto© Jim Rakete/ Photoselection
am Theater Basel, Intendanz: Georges Delnon, in:
an der Schaubühne Berlin, Intendanz: Thomas Ostermeier, in: